Entwarnung in Anger: "Ada" nimmt ab Montag wieder Produktion auf

Gute Nachrichten für die Firma Ada in Anger: "BASF"-Experten untersuchten im Zuge einer Risikobewertung verunreinigte Schäume. Donnerstagabend (früher als erwartet) gab der deutsche Chemiekonzern BASF die erhoffte Entwarnung, dass man von keiner

Gesundheitsgefährdung ausgehen müsse. Ada-Vorstand Gerhard Vorraber sei über diese Tatsache erleichtert. Ab Montag läuft die Produktion wieder an – rund 500 Mitarbeiter und Kunden atmen auf.

RÜCKBLICK auf den Vorbericht

Der deutsche Chemiekonzern "BASF" hat über Wochen ein gesundheitsschädliches Vorprodukt ausgeliefert – dieses landete unter anderem im Schaumstoff mehrerer Niederlassungen der Firma Ada.

Ada-Vorstand Gerhard Vorraber bestätigte am Donnerstag, dass fast 500 Mitarbeiter am Firmensitz in Anger seit Dienstag nicht zur Arbeit kommen müssten.

Nachdem wir Ende vergangener Woche vom Schaumstoffhersteller in Deutschland informiert worden sind, haben wir die Produktion gestoppt." – Gerhard Vorraber

"Nachdem wir Ende vergangener Woche vom Schaumstoffhersteller in Deutschland informiert worden sind, haben wir die Produktion gestoppt", sagte er. Erst wenn geklärt sei, dass keine Gefahr für die Mitarbeiter bestehe, solle mit "sauberem" Schaumstoff weitergearbeitet werden. Neben den Mitarbeitern in Anger sind auch einzelne Abteilungen in zwei ausländischen Ada-Niederlassungen betroffen.

BASF stoppte AuslieferungDer Chemiekonzern BASF hätte die Auslieferung des gesundheitsschädlichen Vorprodukts für Schaumstoff gestoppt, teilte das Unternehmen mit. Die Belastung sei auf einen technischen Fehler in der Produktion zurückzuführen, die...

6 Veröffentlicht von - Meinbezirk.at - 2017.10.13. 10:27
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